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Goba Cola - seit 2017 - alles Neu

20. July 2017 - Stefanie Gmünder & Roman Zillig

Kurz vor ihrem Lehrabschluss hat Stefanie unserem Verkaufs- und Marketingleiter Roman Zillig noch einige spannende Fragen zum neuen Goba Cola gestellt.

Weshalb habt Ihr ein bekanntes, im Markt sehr dominantes Markenprodukt imitiert? Und nicht noch ein Produkt, eine eigene «Marke» wie iisfee das unverkennbar und einzigartig ist?
Dafür gibt es gute Gründe. Wir möchten zum einen unsere Kundinnen und Kunden immer wieder überraschen und auf ihre Bedürfnisse eingehen. Diesen Wunsch können wir mit dem neuen Goba Cola erfüllen. Eine neue «eigene Marke» zu entwickeln und zu etablieren ist sehr zeitaufwändig und kostenintensiv. Auch wenn es sehr reizvoll ist, stossen wir mit unserer Grösse schnell einmal an Grenzen. Bei einem Cola haben die Kunden eine klare Vorstellung, wie diese schmecken soll. Das ist ein grosser Vorteil und erleichtert uns den Markteinstieg. Dennoch war es eine Herausforderung unter Verwendung unseres Appenzeller Mineralwassers eine erfrischende, eigenständige Cola zu kreieren.

Weshalb dürft ihr es wagen, mit einem so berühmten Grossisten wie Coca-Cola zu konkurrenzieren?
(Roman Zillig schmunzelt); Zum Glück gibt noch kein Gesetz, welches das verbietet. Und Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.
Zudem sehen wir uns nicht als direkte Konkurrenz, da der «rote Riese» um ein Vielfaches grösser ist und bleiben wird. Um es in einem Bild zu sagen: Wir sind ein zarter Schmetterling, während Coca Cola ein prächtiger Albatros ist.

Was ist das Geheimnis zu einem so geschmacksvollen Goba Cola? Welche Merkmale machen das Goba Cola unverwechselbar?
Vielleicht die Liebe zu unserer Passion, qualitativ hochwertige Produkte zu produzieren. Vielleicht ist es auch das Appenzell Mineral, welches wir verwenden. Vielleicht ist es auch ein Hauch unserer Kräutermischung. So oder so: «S’Gheimnis ischt ond bliibt gheim!»

Sind die neuen Colas der Grund zum Etiketten-Wechsel? Weshalb habt Ihr von der verspielten – auf eine eher retro Etikette gewechselt?
Wir wollten die Chance packen und mit dem Relaunch der Cola etwas Pepp in die Ganze Limo-Linie bringen. Sie sind nun erwachsen geworden. In erster Linie sprechen wir auch erwachsene Menschen an. Zudem findet man uns nun auch vermehrt in Szenen-Bars, was früher kaum der Fall war.

Möchtet ihr mit den neuen Etiketten etwas Spezielles bezwecken?
Die Limos sollen frisch und fruchtig wirken und die Lust zum Trinken wecken. Mit den neuen Etiketten ist unser Auftritt klar frecher und hipper, mit einem Schuss Nostalgie.

Wo kann ich das Cola regular und zero probieren, wenn ich mich dafür interessiere?
Grundsätzlich bekommt man die Colas in jedem guten Getränkehandel, über den Webshop (Weblink) oder an unseren drei Goba-Standorten.

Welche Erwartungen hast Du an das neue Goba Cola?
Die Ausgangslage ist toll. Da das «alte» Goba Cola mit Stevia leider auf wenig Resonanz stiess, blicken wir mit grosser Zuversicht auf die Neulancierungen. Wir werden mit Bestimmtheit erfolgreicher sein. Die Frage ist nur, in welchem Ausmass.

Ich nehme an, Ihr musstet mehrere verschiedene Colas probieren, bis Ihr die richtigen Mischverhältnisse hatten für das Goba Cola. Woran erkanntet ihr, dass das schlussendlich die richtige Rezeptur für Euer neues Goba Cola war?
In der Tat haben wir rund 20 Colas, welche im Schweizer Markt verfügbar sind, verkostet. Die Unterschiede waren wirklich verblüffend und erstaunten uns doch sehr! Wir wollten diesmal aber nicht anders, sondern eine echte Alternative zur beliebtesten Cola der Schweiz sein, bzw. werden. Das wir dabei unsere Goba-DNA in das Produkt miteinfliessen liessen, versteht sich von selbst.

 Ihr hattet ja bereits das Goba Cola mit Stevia im Sortiment. Was war der Grund, dass ihr zwei neue Colas (Classic und Zero) lancierten und die Stevia-Cola aufgaben?
Das Stevia Cola fand leider zu wenig Liebhaber. Im Cola-Bereich wissen wir, dass die klassische Cola immer noch mit Abstand am häufigsten konsumiert wird, vor der Zero-Variante. Aus diesem Grund decken wir nun einfach gesagt das Kundenbedürfnis ab und können eine echte Cola-Alternative anbieten.

Wenn das Cola Stevia (welches ja früher auch am Namen Goba Cola genannt wurde) nicht bei allen Kunden hervorragend angekommen ist, hat das Goba Cola nun nicht schon Vorurteile?
In der Tat haben wir lange diskutiert, ob wir den Namen behalten oder ändern sollten. Wir haben uns dazu entschieden den Namen nicht zu ändern. Wir sind der Überzeugung, dass der Kunde der neuen Goba Cola eine neue Chance gibt. Bekanntlich vergisst man auch schnell in dieser schnelllebigen Zeit. Manchmal ist dies ein Vorteil. Ein Aufbau von einer neuen Marke wäre zudem sehr viel aufwändiger. Nur Goba Cola hat den direkten Bezug zur Firma und ist zu 100% authentisch. Genau darum geht es uns: um Authentizität! Auch gefällt uns der Klang: Goba Cola, Goba Citro, Goba Orange oder Goba Grape.

Merkt man überhaupt einen Unterschied zwischen den Goba Colas und den Coca-Colas?
Dieses Urteil überlassen wir gerne den Kunden. Die Resonanz ist jedoch durchwegs positiv und vielversprechend. Wir durften schon einige Kunden verblüffen und irritieren, da sie uns mit dem Original verwechselten. Wir dürfen stolz sein – wir sind auf dem richtigen Weg.

Mir ist aufgefallen, dass auf der Plakatwerbung vom «alten» Stevia Cola wurde mit dem Satz «Das erste Stevia Cola der Schweiz – seit 2005» geworben. Auf der jetzigen Etikette des Goba Cola regular steht nun aber – seit 1962 -. Was steckt dahinter?
In der Tat gab es 1962 bereits das erste Cola. Es hiess damals Gonta Cola. Einige Jahre später verschwand dieses wieder vom Markt. Im 2001 wurde dann die Verwendung von Stevia in der Schweiz erlaubt. Dann packten wir die Chance und produzierten 2005 die erste Schweizer Cola mit dem Süssstoff Stevia.

Seit die Produkte mit der neuen Etikette auftreten, haben die Flaschen verschiedene Bilder auf der Innenseite. Das ist wirklich sehr schön!Haben diese eine besondere Bedeutung für die Goba und das Cola?
Die Innenseite der Etikette zeigen Ausschnitte aus unserer langen Tradition bei der Herstellung von «Blöterliwasser». Es war äusserst spannend, im Fotoarchiv zu stöbern und geeignete Sujets zu finden. Auch hier ist nichts gekünstelt sondern sehr authentisch. Das erste Goba-Produkt war übrigens das «Appenzeller Citro», das heutige Goba Citro aus dem Jahr 1935.

Passend zum Cola, habe ich bereits schon Eure neuen Karten gesehen. Je länger ich Sie anschaue, desto mehr finde ich darauf. Da habe ich auch einen Affen entdeckt. Was hat dieser mit der Goba zu tun?
Jeder sieht in einem Affen etwas Anderes. Jeder entwickelt seine eigenen Gedanken, wenn er die Karte betrachtet. Für mich steht er für Exotik, Stärke und auch ein bisschen Schlitzohrigkeit. Es darf, passend zur Goba, anders, schräg und nicht schlüssig sein.

Die Entwicklung eines Produkts dauert ja normalerweise ca. 2 Jahre. Was war der Grund dafür, dass das Cola sehr rasch nach dem Flauder Minz schon fertig entwickelt war?
Der Cola-Geschmack muss man nicht neu erfinden. Er ist quasi vorgegeben. Wir haben genau gewusst wohin wir wollen! Wir wollten nahe an das Original hin kommen und unsere Goba DNA einfliessen lassen.

Das Cola Zero ist Kalorienfrei. Wie kann das sein? Wurde bei diesem mit einem anderen Süssstoff gearbeitet? Wenn ja was für welches? (wenn kein Aspartam – was ist der Vorteil zum Aspartam?)
Beim Cola Zero wurde mit vier verschiedenen Süssungsmitteln gearbeitet. Darunter aber nicht Aspartam. Somit haben wir den typischen künstlichen Nachgeschmack durch das Aspartam nicht.

Auf der Etikette sind Goba und Cola gleich grossgeschrieben. Hattet Ihr dabei einen Hintergedanken, oder hat das einfach so gepasst?
Hiermit wollten wir der Goba gleich viel Wert geben wie der einzelnen Geschmacksrichtung und somit die Marke Goba stärken. Früher wurde «Goba» kleiner geschrieben. Nun wurde mit der Etikette auch die Schriftgrösse «erwachsen». Wir dürfen auf unsere Unternehmungsentwicklung stolz sein.

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