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Goba Festival

03. Juni 2019 - Corinne Rechsteiner

Im Frühjahr 2018 hockte eine bunt zusammengewürfelte Schar an einem grossen Tisch in der Goba im Bühler. Es wurde eifrig diskutiert, die Köpfe qualmten. Denn die Ideen sprudelten nur so und dies nicht ohne Grund. Ein Festjahr stand vor der Türe. Die neuen Räume im Gontenbad sollen gebührend eingeweiht werden, Gabriela feiert 20 Jahre Jubiläum und die Goba kommt in das 90igste Jahr. Dies will gefeiert werden. Schnell waren viele Ideen auf einem grossen Blatt und das OK wurde ins Leben gerufen. Der Grundstein war gelegt. Es gab viel zu tun. Das Goba Festival dauerte nicht 1, 2 oder 3 Tage. Nein daraus wurden sage und schreibe 10 Tage!

Die Gefühle während dem Festival

Gestartet wurde mit einem herrlichen Mitarbeiter-Abend und weiter ging es dann mit unserem VIP-Abend für Nachbarn, Aktionäre, Regierungsvertretern, Freunde der Goba und vielen anderen. Zwei wunderbare Abende mit feinem Essen von Pfefferbeere, mystischen Tänzen von Les Papillons und ein bezauberndes Märchen von Gabriela. Es war einfach atemberaubend. Eine Wucht. Wir fühlten uns wie in einer anderen Welt. Die Suppe kam in einem PET-Rohling. Normalerweise werden diese aufgeblasen und dann entsteht eine PET-Flasche. Doch auch für eine ausgefallene Vorspeise eignen sie sich prächtig. Der nächste Gang war umhüllt von flüssigem Stickstoff. Es dampfte wie aus einer heissen Quelle. Es ging weiter mit dem bunten, feinen Hauptgang-- und dann kam der Dessert: schwebend auf einem zwei Meter langem Brett, getragen von starken Frauen und Männer. Viele kleine Spiessli waren darauf befestigt und es war für jeden Geschmack etwas dabei. Feine Manzoni-Praline, Ewigi-Liebi-Meringue oder doch lieber eine Amicero-Tarte? Eine wahre «Gnossreis».

Fast vergessen: die Menükarte war nicht einfach auf dem Tisch platziert. Nein, sie war in einer Tischbombe versteckt. Diese musste mit einem «Füüzüngli» entzündet werden. Und boom, das Kärtli ist uns entgegengeflogen.

Am Samstag, 4. und Sonntag 5. Mai öffneten wir die Türen für die Öffentlichkeit. ganz viele (oder Tausende?) Interessierte strömten durch die Produktion, das Büro & Denkhaus, durch die Foodmeile zwischen den beiden Gebäuden, probierten unser Mineralwasser frisch ab der Quelle, versuchten sich an einem Geschmackstest, mischten ihr eigenes Kräutersalz oder lauschten den verschiedenen Musikformationen im Flauder Café. Auch die jungen Flauder Trinker*Innen haben wir nicht vergessen. Milli und ihre Band hat sie verflaudert. Glückliche Gesichter machten sich am Abend auf den Heimweg.

Auch wir vom Goba-Team waren erleichtert. Diese Tage der offenen Türen waren sehr gut gelungen der Aufwand hat sich gelohnt. Müde aber glücklich machten auch wir uns auf den Heimweg, denn das Festival war ja noch lange nicht vorbei.

Während der ganzen Woche, vom 6. – 10. Mai, hatten wir viele Gäste bei uns im Gontenbad. Sei es für eine spannende Führung, oder einen Vortrag über Mineralwasser, Kräuter, Sagen zur Wasserwelt in Innerrhoden, etwas über den Generationen-Bau der Goba oder doch lieber einen poetischen Gedankenspaziergang. Viele machten sich mit Gabriela und Flurin auf den Weg z durch das Gontner Hochmoor. Auch der knurrende Magen konnte gestillt werden mit feinen Broten, Hot Dogs, Kräutersuppe, feinen Desserts und anderen Köstlichkeiten von Pfefferbeeere. Es war eine bezaubernde, aussergewöhnliche Woche für uns alle. Denn nebst dem Goba Festival ging der Alltag ganz normal weiter.

Und zum Wetter. Die Hoffnung konnte uns niemand nehmen.  Doch der liebe Petrus entschied sich für einen bunten Mix. Sonne, Regen, Schnee, Wind – alles war dabei. Es war so bunt wie unser Programm. Eigentlich freuten wir uns über den ersehnten Regen, denn auch jeder Tropfen Appenzell Mineral war einmal ein Regentropfen, welcher vor langer Zeit seine Reise durch das Erdreich angetreten hat. Und doch hätten wir uns über einige Sonnenstrahlen sehr gefreut. Denn wir wollten ja noch unseren nigelnagelneuen Barwagen Seppli (ehemals Pferdeanhänger) einweihen. Trotz des garstigen Wetters mixten unsere Barkeeper wunderbare Drinks für unsere Gäste und nach einem strengen Tag gab es für unsere Mitarbeitenden ein feines Feierabend-Bier. Ganz speziell war unser Seppli für die täglichen Maiandacht-Besucher in der Grotte im Gontenbad. Die einen und Anderen gönnten sich ein feines Getränk bei unserem Seppli im Anschluss. Sie meinten, dass dieses Ereignis in die Geschichte eingehen wird.  Dies wird wohl auch so sein, wenn wir das strahlen in ihren Augen richtig gedeutet haben.

Am Freitagabend, 10. Mai stand Lindy Hop auf dem Programm. Ein Paartanz aus den USA, welcher zu Swingmusik getanzt wird. Unter der Leitung der Sitterbugs aus St. Gallen wurden alle Tänzerinnen und Tänzer in die Kunst des Lindy Hops eingeführt. Das Gelernte konnte anschliessend zu den Rhythmen der Coniglio Connection gleich ausprobiert werden. Es wurde eifrig getanzt und gelacht. Ein weiterer wunderbarer Abend ging zu Ende.

Nach einer kurzen Nacht ging es am Samstag, 11. Mai Schlag auf Schlag weiter. Das grosse Musikfestival Viva con Agua war der krönende Abschluss vom einmaligen Goba Festival. Am Nachmittag haben wir zusammen mit Viva con Agua ein kunterbuntes Familienprogramm auf die Beine gestellt. Die Kinder lernten spielerisch viel zum Thema Wasser oder sie bemalten zusammen mit Drü Egg eine 2x4 Meter grosse Wand.

Ab 18 Uhr dröhnten die Bässe durch unsere Produktionshalle. Ayu, Panda Lux und Dabu Fantastic standen auf der Goba Festival Bühne und begeisterten das Publikum. Was uns besonders gefreut hat: Das Konzert war restlos ausverkauft und die gesamten Ticketeinnahmen werden in Wasserprojekte von Viva con Agua fliessen.

Rückblick

10 einzigartige Festival Tage sind vorbei. Es war einfach grandios. Alles hat funktioniert. Gut, wir geben es zu, es gäbe schon ein, zwei Details die noch optimiert werden könnten... Die vielen strahlenden Gesichter und die netten Worte, Komplimente und schönen Gespräche werden uns noch lange in bester Erinnerung bleiben. Ein riesengrosses Dankeschön allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Helfer*innen und Besucher*innen ohne euch wäre es nie so schön und einmalig gewesen. Und wer weiss, vielleicht gibt es ja irgendwann ein Goba Festival 2.0.

Bis bald bei uns in der Goba.

Das Goba-Team

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