NUKIA
Nachhaltige Unterstützung für Kinder in Afrika
In Tansania leben viele Kinder unter Bedingungen, in denen das Allernötigste wie sauberes Trinkwasser, eine warme Mahlzeit oder der Besuch einer Schule keine Selbstverständlichkeit ist. Hier setzt die Schweizer Non-Profit-Organisation NUKIA – Nachhaltige Unterstützung für Kinder in Afrika an.
NUKIA wurde im November 2020 von Marianne und Kurt Widmer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Goba, gemeinsam mit weiteren engagierten Personen gegründet. Den Anstoss gab eine doppelte Motivation: zum einen die tiefe Überzeugung, dass Kinder, die in unserem Wohlstand oft vergessen gehen, eine Chance verdienen – zum anderen die Notlage einer bestehenden Hilfsstruktur in Tansania.
Heute trägt der Verein das Kinderheim Maisha Bora, unterstützt die Mapinga-Primarschule mit täglicher Verpflegung für rund 700 Kinder, finanziert Krankenversicherungen, Berufslehren und einen monatlichen Lebensmittelbeitrag für bedürftige Familien. Der Verein arbeitet politisch und religiös unabhängig, der Vorstand ehrenamtlich, so fliesst jede Spende fliesst direkt in die Projekte vor Ort. Geleitet werden die Einsätze durch das tansanische Maisha-Bora-Team, mit dem NUKIA partnerschaftlich auf Augenhöhe zusammenarbeitet.
Dank zweckgebundener Spenden konnte NUKIA in den vergangenen Jahren mehrere Wasserprojekte realisieren, denn sauberes Wasser bedeutet hier viel mehr als Trinken. Es bedeutet Hygiene, Gesundheit, eine warme Mahlzeit und letztlich Zukunft.
Das Leben besteht aus Geben - Interview mit Marianne Widmer
WASH in Schools
Viele Schulen in Südafrika, vor allem in ländlichen Gebieten stehen vor der Herausforderung, ihren Schulkindern sauberes Wasser und funktionierende Toiletten zur Verfügung zu stellen.
Das Projekt WASH in Schools (WINS) ist eine Initiative von Viva con Agua Südafrika, die darauf abzielt, in ländlichen Schulen im Ostkap den Zugang zu sauberem Wasser, funktionierenden Toiletten und Handwaschanlagen zu verschaffen. Dazu gehören der Bau, die Sanierung oder die Erweiterung von Leitungen, Wasserspeicher und -tanks, Toiletten und Handwaschmöglichkeiten und Erarbeitung eines Planes für die Instandhaltung dieser Infrastruktur, gemeinsam mit den lokalen Behörden und Schulleitungen. Die Sensibilisierung für einen hygienebewussten Umgang mit den Anlagen ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt des Projektes. Den Kindern wird beigebracht, wie wichtig unter anderem das Händewaschen mit Seife vor dem Essen und nach dem Toilettengang ist.
Das Ziel des WINS-Projekts steht im Einklang mit zwei nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen.
Sauberes Wasser für das Volk
Der Verein «Sauberes Wasser für das Volk» aus St. Gallen setzt sich dafür ein, dass jeder Zugang zu sauberem Wasser hat und legt sein Hauptaugenmerkt auf die Provinz Siem Reap, Kambodscha.
Mit der Unterstützung von CHF 5'000 aus dem Goba Fonds können total 12 Wasserstellen realisiert werden. Jede besteht aus einem Brunnen, einem Biosand-Filter, einer Toilette und einem Unterstützungspaket (Lebensmittel, Moskito Netz und 6 Hühner).
Mehr Informationen finden Sie hier:
Freunde Kenias und seiner Menschen
Die Region Narok ist eine trockene Steppenlandschaft, in der Wasser ein rares Gut ist. Da es kaum Grundwasser gibt, sind die Menschen auf Regenwasser oder Flusswasser angewiesen. Doch letzteres ist oft stark verschmutzt – und für die Frauen bedeutet es, täglich mehrere Kilometer zu Fuss zurückzulegen, um Wasser zu holen.
Die Frauen in Oloikarere, Suswa, Narok stehen jedoch nicht nur dieser Herausforderung gegenüber. Themen wie Bildung, Arbeitsmöglichkeiten, arrangierte Heiraten oder Beschneidung erschweren ihren Alltag zusätzlich. Deshalb setzt das Projekt den Fokus auf die Stärkung der Frauen – ganz im Sinne von «Hilfe zur Selbsthilfe».
Ein gesicherter Zugang zu Wasser reduziert die langen Wege zum Fluss und schenkt Zeit für anderes. Konkret sollen 25 Frauen und ihre Familien mit Wassertanks ausgerüstet werden. Das Gesamtbudget (Beschaffung der Wassertanks, inklusive Schulungen, Begleitung und Überwachung, Transport) beläuft sich dabei auf ca. CHF 12'000. In der Trockenzeit werden die Tanks während rund zwei Monaten mit zugekauftem Wasser gefüllt. So können die Frauen ihre Zeit besser nutzen – sei es für Weiterbildung, Einkommen schaffende Tätigkeiten oder ihre Familien.
Die Umsetzung erfolgt durch das Büro COTRR in Nairobi, in enger Zusammenarbeit mit einer Sozialarbeiterin vor Ort, dem lokalen Gemeindekomitee sowie dem regionalen Amt für Landwirtschaft.